Ermittlungsprotokoll – V. Grant, Tag 5

Mein Besuch bei Mr. Kowalski war … aufschlussreich, wenn auch nicht auf die Weise, die man sich erhofft. In der Nacht des Feuers war er betrunken, und als ich mit ihm sprach, wirkte er kaum nüchterner. Falls in seiner Geschichte Wahrheit steckt, liegt sie unter Schichten aus Nebel und Nachlässigkeit begraben.

Dann war da noch die Sprachnachricht, die er mir geschickt hat. Wirr, zusammenhangslos, und doch nicht völlig bedeutungslos. Ich habe gelernt, solche Dinge nicht vorschnell abzutun.

Er schlug vor, dass ich als Nächstes mit seiner Mutter sprechen sollte. Eine interessante Weiterleitung. Eine echte Spur … oder der Versuch, die Last auf jemand anderen abzuwälzen?

Auf meinem Rückweg von der Brauerei bemerkte ich Schritte, die nicht meine eigenen waren. Nicht nah genug, um die Person zur Rede zu stellen, aber nah genug, um sie wahrzunehmen.

Vorerst habe ich ein Zimmer im Mont Royal genommen. Doch ich kann nicht behaupten, mich innerhalb dieser Mauern sicherer zu fühlen. Wenn überhaupt, scheint das Gefühl der Gefahr näher zu rücken.